Neuigkeiten

Herzlich Willkommen auf dem neuen Internetauftritt der Freiwilligen Feuerwehr Holzgerlingen.

Termin

Einsatz

Wespen, Bienen, Hornissen & Co.

Mit dem Sommer kommt auch die große Grill- und Gartensaison. Da dauert es nicht lange bis die ersten Bienen, Wespen und Hornissen ihre Runden drehen und hierbei von vielen Menschen als störend und gefährlich angesehen werden. Doch diese Tierchen sind nur halb so gefährlich wie immer behauptet wird.

Letzte Einsätze

Aktuelle Termine

Ob Übungen, Besprechungen oder Festivitäten. Der Kalender der Feuerwehr Holzgerlingen ist gut gefüllt. Die aktuellsten Termine finden Sie nachstehend.

Eine Übersicht über alle Termine erhalten Sie durch einen Klick auf den nachstehenden Button. 

Über uns

Im folgenden stellt sich die Freiwillige Feuerwehr Holzgerlingen kurz vor. Hier erfahren Sie mehr über unser Gerätehaus, unseren Fuhrpark und natürlich unsere Mannschaft.

Sicherheitstipps

Am liebsten ist es uns natürlich wenn wir erst gar nicht kommen müssen. Deswegen liegt uns der vorbeugende Brandschutz am Herzen. Nachstehend erhalten Sie einige Tipps, wie auch Sie Ihren Beitrag zu einem sicheren Umgang mit Gefahren im Alltag leisten können und wie Sie reagieren sollten, wenn doch etwas passiert ist.

Verhalten im Brandfall

Es gibt Regeln im Leben, die sollten Sie beherrschen. Dazu gehören die Regeln für das Verhalten im Brandfall. Ein Feuer kommt nicht mit Vorankündigung. Er kommt unerwartet, vielleicht sogar Nachts. Dann sollten Sie sich richtig verhalten und sich an diese Regeln erinnern.

Deshalb unsere dringende Bitte: Lesen Sie diese wenigen Regeln immer wieder durch. Bringen Sie diese Ihren Kindern bei. Auch wenn Sie es sich jetzt in Ruhe vor Ihrem Computer nicht vorstellen können - ein Brand ist schneller ausgebrochen, als Sie denken. Auch in Ihrer Wohnung!

Wenn es brennt:

  • Versuchen Sie ruhig zu bleiben! Durch Aufregung wird nichts besser, im Gegenteil, jetzt ist überlegtes Handeln gefragt.
  • Verlassen Sie den brennenden Raum, flüchten Sie über evtl. ausgeschilderte Fluchtwege oder Notausgangstüren. Dafür sind sie da!
  • Schließen Sie Türen - schließen Sie jedoch nicht ab! Die Feuerwehr müsste Türen sonst unter Umständen aufbrechen, um den Brand bekämpfen zu können.
  • Rufen Sie grundsätzlich die Feuerwehr, Notruf 112! Setzen Sie den Notruf auch dann ab, wenn Sie glauben, den Brand noch selbst löschen zu können. Unter Umständen gelingt ihnen das nicht - und dann wären wertvolle Minuten verloren. Die Feuerwehr ist zwar schnell, dennoch hat auch sie ein paar Minuten Fahrzeit...
  • Verständigen Sie Mitbewohner im Gebäude (evtl. Feueralarm auslösen, falls vorhanden). Helfen Sie älteren, kranken oder behinderten Mitbewohnern.
  • Versuchen Sie - wenn möglich - den Brand zu löschen. Setzen Sie sich dabei aber keinen Gefahren aus. Verqualmte Räume dürfen nicht mehr betreten werden, das Risiko einer Vergiftung ist zu groß! Und vergessen Sie nicht: Fettbrände dürfen niemals mit Wasser gelöscht werden.
  • Benutzen Sie niemals den Fahrstuhl! Er könnte durch eine Stromunterbrechung stecken bleiben und Sie im Qualm - der auch durch Aufzugschächte zieht - ersticken!
  • Warten Sie vor dem Haus auf die Feuerwehr, machen Sie sich durch deutliche Zeichen bemerkbar. Wir benötigen Ihre Informationen für die Brandbekämpfung.

Der richtige Notruf

Haben Sie schon einmal den Notruf wählen müssen? Ja? Haben Sie alles richtig gemacht? Oder ist Ihnen in der Aufregung alles entfallen, was eigentlich bei einem Notruf gesagt werden muss? Ach, Sie haben noch nie die Feuerwehr gebraucht? Was würden Sie denn den Disponenten bei der 112 erzählen, wenn morgen Ihre Küche brennt?

Prägen Sie sich zwei Dinge ein:
   1.) Die europaweite Notrufnummer 112
   2.) "Fünfmal W"

Auf diese fünf "W" ist der Disponent in der Rettungsleitstelle nämlich angewiesen, um Ihren Anruf bearbeiten zu können:

  • Wer ruft an? (Name, Adresse)
  • Wo ist etwas passiert? (Ort, Straße, Hausnummer, Geschoss)
  • Was ist passiert? (Feuer, Unfall, eingeschlossene Personen)
  • Wieviele Verletze gibt es? (durch Rauch, Feuer, Anderes)
  • Warten auf Rückfragen!


Kerzen in der Adventszeit

"Bescherung" ist erst Heiligabend! Die Freiwillige Feuerwehr Holzgerlingen rät mit Beginn der Adventszeit zu besonderer Aufmerksamkeit im Umgang mit Kerzen.

Weihnachten, für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manchen wurde daraus jedoch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft sogar mit schlimmen Folgen. Nur eine kleine Unachtsamkeit und schon steht das Symbol der Festlichkeit in hellen Flammen. Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps der Freiwilligen Feuerwehr Holzgerlingen:

  • Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt.
  • Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.
  • Ihren Weihnachtsbaum standsicher aufstellen und gegen Umkippen sichern.
  • Brennende Kerzen immer beaufsichtigen.
  • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.
  • Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können; verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material.
  • Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen.
  • Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit (am besten Feuerlöscher).
  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.
  • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
  • Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.

Kann ein Entstehungsbrand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden, verlassen sie sofort den Raum, schließen die Tür und wählen die den Notruf (112)

Feuerlöscher

Merken Sie sich dieses Symbol: Überall dort, wo Sie dieses Zeichen sehen, finden Sie einen Feuerlöscher. Unter Umständen finden Sie in einigen älteren Gebäuden auch noch das frühere Zeichen zur Feuerlöscherkennzeichnung: ein rotes Quadrat, darin ein großes, rotes "F" auf weißem Grund. Dieses Zeichen ist heute nicht mehr zugelassen und muss durch das besser verständliche Piktogramm ausgestauscht werden. Nehmen Sie Feuerlöscher niemals zum Spaß von der Wand oder aus dem Feuerlöscherschrank - manchmal ist mit der Entnahme des Feuerlöschers ein automatischer Feueralarm gekoppelt.

.

Löschen Sie immer mit, aber niemals gegen die Windrichtung. So können Sie nicht nur mehr erkennen, ihnen bleibt auch das Einatmen des giftigen Brandrauches erspart. Und auch das Löschpulver des Feuerlöschers "staubt" und ist beim Einatmen nicht unbedingt "gesundheitsfördernd".

.

Beginnen Sie Ihren Löschangriff stets von vorne unten. Das gilt gerade bei Flächenbränden. Wird ein Feuerlöscher einfach nur "drauf gehalten", können sich die Flammen seitwärts ausbreiten.

.

Tropf- oder Fließbrände (z.B. aus Tanks- oder Leitungen) immer von oben nach unten löschen. Sonst fließt immer brennende Flüssigkeit in die Flammen nach.

.

Sollten Sie mehrere Feuerlöscher und Helfer zur Hand haben, löschen Sie nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Gemeinsam sind Sie stark - und ein Entstehungsbrand hat keine Chance.

.
Auch wenn das Feuer vermeintlich gelöscht ist - behalten Sie die Brandstelle im Auge. Möglicherweise kommt es zu einer Rückzündung.
.

Unmittelbar nach dem Gebrauch müssen Feuerlöscher immer von Fachpersonal (siehe z.B. "Gelbe Seiten") aufgefüllt und gewartet werden. Das gilt auch, wenn nicht das gesamte Löschmittel verbraucht wurde. Erst dann dürfen die Löscher wieder aufgehängt oder aufgestellt werden.

Ein sicheres Silvester

An Silvester wird gefeiert und das Neue Jahr "eingeschossen". Jedes Jahr passieren bei dieser Knallerei schlimme Unfälle. Hände, Augen und Ohren sind besonders gefährdet. Und Feuerwerkskörper können schnell Brände entfachen. Die Freiwillige Feuerwehr rät daher:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind Sprengstoff und dürfen an Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden.
  • Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten.
  • Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen.
  • Niemals auf Menschen oder Tiere werfen.
  • Nicht gezündete Feuerwerkskörper niemals nachzünden.
  • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen.
  • So aufbewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
  • Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen. Fenster während der Knallerei schließen.
  • Wenn möglich, keine leichtentzündlichen Gegenstände auf Balkonen oder Terrassen lagern.

Haushalt & Küche

Im Haushalt passieren mehr Unfälle als im Straßenverkehr. Immer wieder wird die Feuerwehr zu Küchenbränden gerufen oder sie wird alarmiert, weil Speisereste im Kochtopf brennen. Die Sicherheitsexperten der Feuerwehr wissen, wie man solches vermeiden kann.

Die erste Grundregel lautet hier, beim Kochen den Herd mit der eingeschalteten Kochplatte nie unbeaufsichtigt lassen. Denn Fette oder Speiseöle, die zum Fritieren oder Braten verwendet werden, können sich bei hohen Temperaturen in der heißen Pfanne oder der Friteuse selbst entzünden. In einem solchen Fall ist es ganz wichtig, nie mit Wasser zu löschen. Denn das brennende Fett wird durch die Dampfbildung des Wassers aus dem Behälter geschleudert und setzt so unter Umständen nicht nur die Küche in Brand, sondern fügt auch dem Kochenden selbst schmerzhafte Brandwunden zu, die vom Arzt behandelt werden müssen. Die richtige Maßnahme gegen einen Öl- oder Fettbrand ist es, die Pfanne oder Friteuse mit dem dazu passenden Deckel zu verschließen. Dadurch entsteht Sauerstoffmangel, der die Flamme erstickt, so daß man den heißen Behälter vom Herd nehmen kann. Die heiße Herdplatte sollte man sofort abschalten. Auch beim gemütlichen Fondue besteht die Gefahr, daß sich heißes Fett entzündet. Also immer den passenden Deckel griffbereit haben.

Küchendämpfe und Fett sättigen mit der Zeit die in der Dunstabzugshaube eingebauten Filter. Diese sollte man nie mit brennbaren Flüssigkeiten auswaschen. Die Folge davon wäre ein Brand in der Dunstabzugshaube mit möglicherweise anschließendem Küchenbrand. Metallfilter können mit geeigneten fettlösenden Mitteln gereinigt werden, sonstige Filtermatten sollten rechtzeitig ausgetauscht werden. Und noch ein Ratschlag von der Feuerwehr: "Flambieren Sie nie unter der Dunstabzugshaube".

Kinder und das faszinierende Feuer

Der Umgang mit Feuer kann verheerende Folgen haben. Kinder kennen diese Gefahren nicht. Eltern versuchen oft sie dadurch zu schützen, indem sie den Umgang mit Feuer rigoros verbieten. Aber was verboten ist, wird erst recht mit kindlicher Neugier oder Trotz ausprobiert und kann dann ohne Aufsicht umso gefährlich werden.

Den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer lernen die "Kleinen" am besten durch vorbildliches Verhalten der "Großen". Da die Eltern die Verantwortung für ihre Kinder tragen, liegt es an ihnen, ihren Sprößlingen unter Aufsicht und altersangemessen den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Kerzen und Feuerzeugen beizubringen. Nur so kann die notwendige Vorsicht gegenüber solchen gefährlichen Gegenständen oder Situationen rechtzeitig erlernt werden. Diese spielerisch erworbene Vorsicht ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen Brände jeder Art.

Die Feuerwehr bietet zusammen mit den Kindergärten und Schulen in Holzgerlingen die sog. Brandschutzerziehung an. Kinder sollen so professionell von Eltern, Lehrern und der Feuerwehr auf den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer vorbereitet werden und lernen, was zu tun ist, sollte tatsächlich ein Brand ausbrechen.

Streichhölzer und Feuerzeuge sollten nie achtlos herumliegen, sondern so aufbewahrt sein, dass die Kleinen nicht drankommen. Auch sollte man Kinder nie zum Einkaufen von Zündhölzern schicken oder sie bei offenem Licht und Feuer unbeaufsichtigt lassen. So vermeiden Eltern, Großeltern oder Freunde die teilweise schlimmen Folgen, die das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen